Chefsache: Die Rolle des Vorgesetzten beim Aufstieg

2021-10-26T09:53:28+02:0026. Oktober 2021|Tags: , |
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Chefsache: Die Rolle des Vorgesetzten beim Aufstieg

Letzte Woche sind wir auf einen spannenden Post von Maya Grossman (VP Marketing, Canvas) gestoßen, in dem es darum ging, dass es oft nicht ausreicht, gute Arbeit zu machen, um befördert zu werden (https://bit.ly/3aNMg6w). Ihre These: Den größten Einfluss auf Ihre Chancen aufzusteigen, hat die Person, der Sie direkt unterstellt sind.

Klingt jetzt erstmal generisch, aber fokussieren Sie sich tatsächlich genügend auf diesen Faktor?

Grossmann gibt in Ihrem Post drei Tipps, die Sie schon bei der Jobsuche beachten sollten, wenn Sie an einem Aufstieg interessiert sind. Wie finden Sie also einen Vorgesetzten, der Ihre Karriere vorantreibt?

1. Hören Sie im Vorstellungsgespräch sehr genau hin, was ihr Vorgesetzter sagt und prüfen Sie, ob sich dies mit der Realität deckt. Hier kann ein Gespräch mit Teammitgliedern oder ehemaligen Kollegen hilfreich sein. Das soll dem Zweck dienen, herauszufinden, wie sie sich mit dem Vorgesetzten fühlen. Oder sprechen Sie mit Kollegen, die dem potentiellen Vorgesetzten nicht direkt unterstellt sind, diese können eventuell freier sprechen.

2. Achten Sie darauf, ob der Personalverantwortliche in den Bewerbungsprozess eingebunden ist. Grossmann weist zwar darauf hin, dass es teils auch am vollen Terminplan des HR-Verantwortlichen liegen kann, wenn er nicht sehr präsent ist im Bewerbungsprozess. Dennoch könnte es ein Warnzeichen sein, sollte die Kommunikation in diese Richtung nicht offen sein. Zumindest mit Fragen sollten Sie sich jederzeit an HR wenden können. Grossmann geht auf diesen Punkt nicht näher ein, aber erfahrungsgemäß ist es immer gut, sicherzustellen, dass der künftige Vorgesetzte und HR dieselben Vorstellungen haben, wie sich Ihre Rolle in den kommenden Jahren entwickeln soll.

3. Nutzen Sie ihre Chance, Fragen zu stellen. Und lassen Sie den Part nicht aus, in dem es um die berufliche Weiterentwicklung des Teams geht. Fragen Sie auch ruhig nach ihrem/seinem Führungsstil.

4. Zu guter letzt rät Grossmann, aufs Bauchgefühl zu hören. Wenn man direkt spürt, dass man keinen Draht zum Vorgesetzten hat und vermutlich nicht zusammenpasst, sollte man überdenken, ob es in diesem Job voran gehen kann.

Grossmann sagt zwar selbst, dass ein guter Vorgesetzter noch keine Beförderung bedeutet, aber er/sie hat ihrer Erfahrung nach die größte Bedeutung fürs Weiterkommen.

Mehr zum Thema Karriere und Erfolg finden Sie auch in unserer aktuellen Ausgabe: https://vernetzt-magazin.de/karriere/.

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