FAKTEN

2020-11-27T17:25:06+01:0014. September 2016|Tags: |
  • Nie waren Neuwagenkäufer so alt wie 2015, nämlich im Schnitt 53 Jahre. Käufer deutscher Autos sind in den vergangenen Jahren besonders stark gealtert: BMW: 53,0 Jahre, Porsche: 55,3 Jahre, Smart: 51,1 Jahre, Mercedes: 55,2 Jahre und VW: 54,8 Jahre.
  • In London fand Anfang 2015 – zwar als Studentenprojekt, aber immerhin – die erste 50+ Fashion Week statt. Das älteste Model war 87.
  • Verglichen mit der jüngeren Zielgruppe ist das Geldvermögen der Generation 60+ pro Haushalt in etwa um 40 Prozent höher.
  • Knapp ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland entfällt auf die Kohorte der 18- bis 34-Jährigen. 20 Prozent dieser Zielgruppe wohnen derzeit noch bei ihren Eltern, 25 Prozent sind bereits verheiratet und knapp drei Viertel wünschen sich (weitere) Kinder in der Zukunft.
  • 71 Prozent der 14- bis 29-Jährigen spielen regelmäßig Video- und Computerspiele, unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 60 Prozent. Von den 50- bis 64-Jährigen spielt jeder Fünfte und in der Generation 65+ immerhin jeder Achte.
  • Die entscheidende Phase des Übergangs der geburtenstarken Jahrgänge in das Rentenalter findet in der Dekade um das Jahr 2030 statt. Bis dahin werden jährlich deutlich mehr Personen das Renten- alter erreichen als je zuvor. Erst ab 2030 wird die Zahl derjenigen, die jährlich das Rentenalter erreichen, wieder kleiner. In dieser Zeit kommt es zu einer Teilung in zwei große gesellschaftliche Gruppen, zum einen die „Alte Belegschaft“ und zum anderen die „Aktiven Senioren“. Demografische Auswirkungen dieser Größenordnung sind für den Arbeitsmarkt neu.
  • Den gegenwärtig geltenden Bestimmungen zufolge werden bei Frührentnern die Rentenleistungen um bis zu zwei Drittel gekürzt, wenn sie ein neues Beschäftigungsverhältnis aufnehmen.
  • Lebenslanges Lernen ist angesichts der Bevölkerungsalterung besonders wichtig für die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, da die Kompetenzerneuerung durch den Arbeitsmarkteintritt junger Menschen nachlässt und die Arbeitskräfte zunehmend in Erwägung ziehen, in höherem Alter mehr zu arbeiten.
  • Durchschnittlich verbleiben 65-Jährigen in Deutschland rund 20 weitere Lebensjahre.
  • Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland hat sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts mehr als verdoppelt. Heute beträgt die Lebenserwartung neugeborener Jungen 78 und die der Mädchen 83 Jahre.
  • Die Generation 60+ stellte bei der Bundestagswahl 2013 bereits gut ein Drittel der Wahlberechtigten und damit mehr als doppelt so viele wie die Generation der unter 30-Jährigen. Die repräsentative Wahlstatistik ergab für die Bundestagswahl 2013 eine Wahlbeteiligung von insgesamt rund 72 %. Ein neuer Trend zeigte sich dabei für die über 70-Jährigen: Diese Altersgruppe ging früher seltener als der Durchschnitt wählen. 2013 lag ihre Wahlbeteiligung mit 75 % jedoch überdurchschnittlich hoch. Berücksichtigt man die steigende Zahl älterer Menschen, wird das wachsende politische Ein- flusspotenzial der älteren Wahlberechtigten deutlich.
  • Die Erwerbsbeteiligung älterer Menschen zwischen 65 und 69 Jahren hat sich in der letzten Dekade verdoppelt.
  • Jenseits der 65 Jahre sind insgesamt noch 6 % der Menschen erwerbstätig.
  • An Hochschulen sind 42 % der Gaststudierenden über 65 Jahre. Ihr beliebtestes Studienfach ist Geschichte, gefolgt von Philosophie.
  • Nahezu jeder dritte Straßenverkehrstote ist 65 Jahre oder älter.
  • Für die unter 45-Jährigen ist das Internet unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens: Die Nutzerquote liegt bei knapp 100 %.
  • Personen, die 2013 ihre Erwerbstätigkeit beendeten und in den Ruhe- stand gingen, waren im Durchschnitt knapp 62 Jahre alt. Ende 2014 lebten in Deutschland rund 17.000 Menschen, die 100 Jahre oder älter waren.
  • Nur knapp jeder Dritte ab 55 Jahren in der EU treibt Sport.
  • Seniorinnen und Senioren in Deutschland leben heute über 30 Jahre länger als noch vor 100 Jahren.
  • Im öffentlichen Dienst ist durchschnittlich jeder vierte Beschäftigte über 55 Jahre alt und geht damit bis 2025 in den Ruhestand. Im Verkehrs- und Nachrichtenwesen beträgt der Anteil der älteren Erwerbstätigen sogar mehr als ein Drittel. Vergleichsweise jung ist dagegen das Personal im Aufgabenbereich Verteidigung sowie an Hochschulen.
  • Drei Viertel aller Unternehmen ergreifen besondere Maßnahmen, um Mitarbeiter unter 30 Jahren zu rekrutieren oder zu halten. Mehr als jedes zweite Unternehmen gibt an, immer die neueste Gerätegeneration an Smartphones, Tablets und Notebooks zur Ver- fügung zu stellen, um jüngere Mitarbeiter zu binden. Jedes dritte Un- ternehmen bietet flexible Arbeitsmodelle, um bei der jungen Genera- tion zu punkten.
  • Die Höhe unseres Einkommens, unserer Bildung und die Art unseres Berufs haben einen ganz erheblichen Einfluss auf unsere Lebenserwartung. Besonders deutlich wird dies, wenn sich relativ kleine Gruppen genau definieren lassen – wie etwa die Bergarbeiter: Während sie im Alter von 40 Jahren durchschnittlich noch 26 Jahre zu leben haben, sind es bei Beschäftigten im Dienstleistungsbereich neun Jahre mehr. Grenzt man diese Gruppe weiter ein auf Dienstleister im Bildungsbereich, dann werden die Unterschiede noch deutlicher: Lehrer, Dozenten und Sozialarbeiter dürfen sogar mit gut 40 weiteren Lebensjahren rechnen, werden also im Schnitt 80 Jahre und damit 14 Jahre älter als Menschen, die im Bergwerk arbeiten. Hier ist vor allem entscheidend, ob es sich um einfache Arbeiter handelt oder um An- gestellte, Selbständige und Beamte. Während bei den Letzteren die Lebenserwartung im Alter von 40 bei ungefähr 36 Jahren liegt, können Arbeiter lediglich mit gut 32 Jahren rechnen.

 

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