Small-Talk ist kein Hexenwerk: 5 Tipps

2022-04-27T07:53:59+02:0027. April 2022|Tags: |
Gordelik vernetzt Smalltalk ist kein Hexenwerk

Erst neulich haben wir über virtuelle Kaffee-Dates gesprochen. Ob zum Kennenlernen oder Beziehung vertiefen, ersetzen sie zurzeit und vermutlich auch auf einigen Eben langfristig den Live-Plausch. Eines haben sie aber mit den Real-Life-Begegnung gemeinsam: Der Einstieg besteht oft aus Small-Talk. Ein Wort, das ein bisschen negativ konnotiert ist. Dabei hilft es vielen, langsam mit einer Situation warm zu werden.

Aber auch Small-Talk will gelernt sein, denn hier gibt es durchaus qualitative Unterschiede. Das gute alte Wetter muss ja nicht immer bemüht werden, auch die Internetqualität (das neue Äquivalent zum Stau) ist kein hochwertiges Smalltalk-Thema. Hier sind ein paar Dinge, mit denen Sie zum Beispiel gut loslegen können:

1. Starten Sie mit einem Kompliment
Wichtig: Es muss schon ein echtes Kompliment sein. Wenn Sie also nicht tatsächlich eine Sache im Kopf haben, überspringen Sie diesen Punkt. Das Kompliment sollte sich am besten nicht auf die äußere Erscheinung der anderen Person beziehen, sondern auf ein Projekt, einen neuen Job, ihren letzten Vortrag oder einfach einen spannenden Blog- oder Social-Post.

2. Finden Sie eine Gemeinsamkeit
Ihr Gegenüber arbeitet remote aus Gran Canaria und Sie lieben die Insel? Oder kommen Sie aus derselben Gegend/Bundesland? Nutzen Sie das. Auch ein gemeinsamer Kontakt kann ein guter Einstieg sein: “Haben Sie den Vortrag von XY neulich gesehen? …”

3. Kramen Sie eine Erinnerung heraus
Der Kontakt ist Ihnen nicht neu, aber Sie haben länger nicht miteinander gesprochen. Dann bietet sich eine gemeinsame Erinnerung für den Small-Talk an. “Erst neulich musste ich wieder an die Konferenz denken, wo wir uns getroffen haben …”

4. Nutzen Sie ihr Nichtwissen
Dieser Tipps stammt von Kommunikationsexpertin, Gabriela Meyer. Er eignet sich ebenfalls eher für ein Gespräch mit jemandem, den sie länger nicht gesehen haben. Nutzen Sie die Tatsache, dass Sie nicht auf dem aktuellen Stand sind und lassen Ihr Gegenüber erstmal erzählen: „Wie kamst du eigentlich auf die Idee, dich ausgerechnet dort zu bewerben?“, „Was war das Beste, das dir passiert ist, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben?“, „Was machst du gerade so neben der Arbeit? Womit vertreibst du dir die Zeit?“.

5. Geben Sie eine Kleinigkeit von sich preis
Etwas Privates oder eine kleine Anekdote ist immer ein guter Icebreaker. Ob es eine witzige Geschichte vom Hund ist oder dass sie gerade erst von einer Reise zurück sind. Einzige Regel: Es sollte nichts Negatives sein und Sie sollten nicht allzu persönlich werden (z.B. Krankheiten etc. sind tabu). Die andere Person könnte sich sonst ggf. unwohl fühlen.

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