Wie die Generation Y Elite sieht

2020-11-27T17:13:15+01:0013. September 2017|Tags: , , |

Laut Wikipedia wird Elite wie folgt definiert: „Elite bezeichnet soziologisch eine Gruppierung (tatsächlich oder mutmaßlich) überdurchschnittlich qualifizierter Personen (Funktionseliten, Leistungseliten) oder die herrschenden bzw. einflussreichen Kreise (Machteliten, ökonomische Eliten) einer Gesellschaft.”

Eine Recherche im Netz ergibt: Es gibt viele verschiedene Definitionen der globalen Elite. Häufig ist die Rede von Politikern, Herausgebern und Chefredakteuren von Zeitungen, Spitzenmanagern oder hochkarätigen Lobbyisten. Auch in der aktuellen vernetzt! gibt es verschiedene Blickwinkel und Perspektiven auf die aktuelle Definition der Elite. Vor 20 oder vielleicht 30 Jahren war der Weg in elitäre Kreise relativ einfach für den potenziellen Kandidaten. Hier haben meistens schon die Eltern die entsprechenden Weichen gestellt, insbesondere über vorhandenes oder nicht vorhandenes Vermögen. So hatten viele Jahre diejenigen Kandidaten die besten Chancen, die über den richtigen Stallgeruch (das richtige Elternhaus) verfügten. Die Zöglinge besuchten Eliteinternate und international renommierte Hochschulen. Mit dem richtigen Vitamin B – Kontakte zu Freunden aus der Schul- und Universitätszeit oder über die richtigen Kontakte des Elternhauses – haben die meisten Kandidaten bereits innerhalb von sechs bis acht Jahren das richtige Karriere-Level (erste oder zweite Führungsebene) erreicht. Der Einstieg in die elitären Kreise erfolgte in diesem Prozess eher schleichend, meistens wurden die richtigen Kontakte und Freundschaften bereits in der Schul- und Studienzeit geschlossen. Sicher gab es auch früher Menschen aus gutbürgerlichen Kreisen, die sich durch harte Arbeit, gute Ideen und viel Geschäftssinn über viele Jahre einen Zugang zu den beschriebenen Kreisen erarbeitet haben.

Diese Definition ist für mich als Anhänger der Generation Y plausibel und absolut nachvollziehbar. Und dieser Weg der persönlichen Lebens- und Karriereentwicklung funktioniert sicher auch heute noch bei vielen Kandidaten. Aber in den letzten Jahren und auch heute werden diese Kreise von ganz neuen Akteuren geformt und besetzt. Schon heute wird die Forbes-Liste von den Entrepreneuren der digitalen Welt besetzt. In den Top 20 finden sich Namen wie beispielsweise Sergey Brin, Larry Page, Mark Zuckerberg und Jeff Bezos. Zur Elite zählt, wer die Klaviatur der digitalen Welt beherrscht. Die „Macher” der digitalen Welt besetzen zukünftig die Kreise der globalen Elite.

Text: Benjamin Barnack

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